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Antivirenprogramme

Avast! Antivirus 6

Seit dem 23. Februar 2011 ist die neute Avast! 6.0 Vollversion verfügbar. Nach eigenen Angaben ist Avast mit über 150 Mio. registrierten Nutzern das meistgenutzte Antivirenprogramm der Welt. Das dürfte vor allem auch daran liegen, dass die reine Antivirenlösung seit jeher für Privatanwender kostenlos ist und somit für diesen Personenkreis eine überaus kostengünstige Lösung.

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Fotostrecke: Avast! Antivirus 6.0

Wir haben Avast! 6.0 mal testweise installiert und einigen kleineren Stresstests ausgesetzt um zu sehen, wie es sich schlägt. Zuerst wollten wir die kostenlose Version für Privatanwender testen, also besuchten wir die Website www.avast.com und klickten auf den Downloadlink für die kostenlose Version wonach wir bereits die erste Überraschung erlebten. Hier wird offenbar versucht, den Nutzer mit billigen Mitteln dazu zu bringen, die Bezahlversion zu nehmen (Siehe Bild). Eine Option für die kostenlose Version ist zum Auswählen nicht vorhanden und der Button für den "kostenlosen Schutz" ist grau, als wäre er nicht aktiv. Wollen Sie den kostenlosen Virenschutz herunterladen, klicken Sie trotzdem auf den grauen Button, der wird Sie nämlich zum Ziel führen.

 

Nach dem Download des etwas über 50 MB großen Pakets geht es weiter mit der Installation. Wir wählten die Standard-Installation und klickten bei den Standardeinstellungen einfach auf weiter. Die Installation verlief ohne Zwischenfälle. Man wird noch kurz gefragt, ob man einen Festplattenscan für nächsten Computerstart vormerken möchte und nach Fertigstellen der Installation ertönt eine Frauenstimme, die Sie bei Avast begrüßt und darauf hinweist, dass die Virendatenbank aktualisiert wurde. Es folgt ein Popup, das Ihnen die Möglichkeit gibt, sich gleich kostenlos zu registrieren. Wenn Sie die kostenlose Variante länger nutzen wollen, ist die Registrierung durchaus sinnvoll, denn nach 30 Tagen ist eine kostenlose Registrierung ohnehin Pflicht, wer sich nicht registriert, bekommt nämlich nach Ablauf dieser Zeit keine Virensignatur-Updates mehr. Das dürfte auch erklären, warum Avast! so viele registrierte Nutzer hat. Ein Neustart nach der Installation war bei uns nicht erforderlich, trotzdem haben wir einen gemacht, weil wir wissen wollten, wie Avast! beim Startup-Scan mit der von uns im System versteckten Malware umgeht.

Avast fand alle Schädlinge, die wir versteckt hatten, aber leider war die Software in keinem Fall in der Lage, die infizierten Dateien zu reparieren. Lediglich ein Löschen war möglich.

In Sachen Funtionalität ist Avast! der kostenlosen Konkurrenz aber mal wieder weit voraus. Der preisbewusste Privatuser bekommt für seine Daten, die er bei der Registrierung preis gibt ein modernes Antivirenprogramm mit erweiterten Funktionen wie einer Sandbox für verdächtige Programme, einem Browser-Plugin für Firefox und den IE, das vor bösartigen Webseiten warnt und einen Script-Schutz, der vor gefährlichen Scripts auf kompromittierten Webseiten schützen soll.

Angesichts der Tatsache, dass die kostenlose Version nur von Privatpersonen verwendet werden darf, haben wir sie von unserem Testsystem wieder gelöscht und durch die Testversion von Avast! Pro Antivius ersetzt. Damit werden wir jetzt testen, wie sich die kostenpflichtige Version in den nächsten 30 Tagen schlägt.

Als Fazit bleibt zu sagen, dass die neue Avast! Version sich sehr gut "anfühlt". Der Nutzer bekommt für kein Geld eine Menge Virenschutz mit Funktionen, die es woanders nur gegen Geld gibt. DieTatsache, dass keine der von uns infizierten Dateien repariert werden, sondern nur gelöscht werden konnte und dass nach 30 Tagen eine -wenn auch kostenlose- Registrierung fällig ist, trübt den sonst positiven Eindruck allerdings ein wenig, ebenso wie der Versuch, den Nutzer schon beim Download mit zweifelhaften Mitteln dazu zu bewegen, sich doch für eine Bezahlversion der Antivirensoftware zu entscheiden.

Weitere Bilder:
Standardwerte bei der InstallationDie Installation verläuft ohne ZwischenfälleNach der Installation fragt Avast, ob die Festplatte beim nächsten Start überprüft werden soll: Das sollte man auf jeden Fall tun.Die Installation ist nach knapp einer Minute ohne Zwischenfälle beendet:Auch wer die kostenlose Version nutzen möchte, muss sich registrierenNach dem nächsten Neustart erfolgt die geplante Überprüfung der lokalen Festplatten......bei dem der Virenscanner zwar alle Schädlinge gefunden hat......aber leider bei keiner einzigen Datei in der Lage war, sie zu reparieren. Nur das Löschen war erfolgreich.