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Hintergrundinformationen

Computerviren

Die Welt ist voll von schädlicher Software, die unsere Computer befallen kann. Aber die Zeiten haben sich geändert, denn die meisten Schädlinge, vor denen wir uns so fürchten und vor denen wir uns mit Antiviren-Software zu schützen versuchen sind eigentlich gar keine Viren sondern deren moderne Nachfahren. Streng genommen ist ein Computervirus ein Stück Programmcode, das sich zwar selbst reproduzieren kann, dazu aber einen "Wirt" benötigt. Ein Computervirus ist also nicht selbständig sondern 'hängt' sich an eine Datei oder ein Programm an. Wie seine biologischen Vorbilder benötigt ein Computervirus einen Wirt. In der Biologie ist das die Zelle, die infiltriert und die zur Reproduktion des Virus genutzt wird. In der Computer-Welt sind es Programme, Programmbibliotheken oder Dokumente. Wird das Programm gestartet (oder die Datei geöffnet), wird der Programmcode des Virus ausgeführt, und der Virus kann Kopien von sich selbst an andere Dateien oder Programme anheften und sich so auf dem Computersystem verbreiten. Beim Ausführen kann der Virus noch ganz andere Dinge tun, als sich nur zu vermehren. Werden Infizierte Dokumente, Dateien oder Programme nun zwischen verschiedenen Computern ausgetauscht, weitergegeben oder kopiert, infiziert sich das neue System automatisch mit dem Virus.Viren können sich also nur durch Zutun des Nutzers verbreiten, indem sie infizierte Software oder Dateien in irgend einer Weise weiter geben.

Viren sind in ihrem Aufbau, der Arbeits- und in ihrer Wirkungsweise meist überholt und wurden in den letzten Jahren mehr und mehr durch andere Schadprogramme ersetzt. Je nach Einsatzgebiet und -Bedarf kommt zunehmend hochspezialisierte Schadsoftware zum Einsatz. Der allgemeinste Begriff hierfür ist das Wort "Malware"

Malware bezeichnet jegliche Schadsoftware. Dabei ist es vollkommen unerheblich, ob es sich hierbei um einen Virus, einen Trojaner, einen Wum, einen Dialer, ein Rootkit, um Spyware oder um Ransomware handelt.

Das grösste Problem bei Viren ist in den meisten Fällen der Benutzer: Noch heute sind über 25% aller Computer nicht oder nicht ausreichend gegen Malware geschützt. Wenn ein Viertel aller Computer nicht über eine aktuelle Antiviren Software verfügt, hat ein Compuervirus immer eine reele Chance, sich effektiv und schnell zu verbreiten. Dabei gibt es bereits gute kostenlose Antivirenprogramme. Sie enthalten zwar mehr oder weniger viel Werbung, aber wenn man für einen effektiven Virenschutz nichts bezahlen möchte, ist das der Preis. Wer keine Werbung möchte, sollte zu einer der vielen guten kostenpflichtigen Antivirenprogramme greifen. Beide, kostenlose und kostenpflichtige Software finden Sie in unserer Kategorie über Antivirenprogramme.