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Verbreitung von Computerviren, Wu00fcrmern, Trojanern und anderer Malware

Computerviren Verbreitung über vermeintlich nützliche Programme

Eine weitere Methode, Computerviren und andere Malware zu verbreiten, ist das Tarnen des Virus als nützliches oder als harmloses Programm. Dabei ist der Schadcode im genutzten Programm enthalten. Die Malware fährt also gewissermassen huckepack in der vermeintlich nützlichen Software mit, die ansonsten genau das tut, was der Nutzer von ihr erwartet. Er nutzt das Programm und weil es wirklich funktioniert und ihm gute Dienste leistet, bemerkt dabei  aber nicht, wie im Hintergrund die Schadsoftware aktiv wird und den Rechner infiziert. Generell kann jede Software so als Träger von Malware verwendet werden. Betroffen sind oftmals nützliche kleine Freeware-Programme oder aber auch Scherzprogramme, die auch gerne per Mail an Kollegen und Freunde verschickt werden. In den meisten Fällen reicht es nicht aus, das Wirtsprogramm zu löschen oder zu deinstallieren, nachdem es einmal gestartet wurde. Damit würde zwar der Überträger eliminiert, das Virus selbst hat aber schon lange das System infiziert und sich bereits weiter verbreitet.

Sehr beliebt bei Virenprogrammierern sind auch illegale Programme. Häufig verbirgt sich Schadsoftware in Key-Generatoren für illegal herunter geladene Programme, Cracks, oder fertig gecrackten Programmen. Sie finden sich daher zumeist auf den einschlägigen Crack-Sites, in Tauschbörsen und im Usenet. Ein Grund mehr, um solche Sites und den darauf angebotenen Programmen einen grossen Bogen zu machen. Mal ganz von der Virengefahr abgesehen, dürfte sich auf diesen Seiten ohnehin nicht viel nützliches legales finden.

Auch hier schafft die Verwendung einer aktuellen Antiviren-Software Abhilfe. Antiviren-Programme durchsuchen in regelmässigen Abständen den ganzen Computer und suchen nach bekannten Codesquenzen in allen dafür ein Frage kommenden Dateien. Darüber hinaus enthalten die meisten Antiviren-Programme ein Modul, das alle laufenden Programme nach Verhaltensmuster untersucht, die für Viren, Würmer, Dropper, Keylogger und Trojander typisch sind. Verhält sich ein Programm verdächtig, wird es erst einmal angehalten, und der Nutzer wird nach der weiteren Vorgehensweise gefragt. In einem solchen Fall sollten Sie nicht panisch werden. Lesen Sie sich die Warnmeldung in aller Ruhe durch. Wenn Sie sich nicht entscheiden können, was zu tun ist, sollten Sie den Ratschlägen der Antiviren-Software folgen.