Fehler
  • JUser: :_load: Fehler beim Laden des Benutzers mit der ID: 62

Verbreitung von Computerviren, Wu00fcrmern, Trojanern und anderer Malware

Verbreitung von Computerviren über USB-Sticks

In einer Studie hat das Unternehmen Panda Security, 10470 Unternehmen in Europa und Amerika auf Computervirus-Infektionen und deren Ursachen -also auch den Infektionsweg- überprüft und ist zu einem erschreckenden Ergebnis gekommen. Demnach kamen bei rund einem Viertel der Infektionen die Schädlinge über den USB-Port via USB-Stick. Viren sind für diese Art der Verbreitung allerdings relativ ungeeignet, da sie selbst nicht ausführbar sind. Meistens sind es Würmer, die den Computer auf diesem Wege befallen.

Dieser Weg des Computerwurm-Befalls ist deshalb bei den Autoren der Schädlinge so beliebt, weil Windows-Rechner an dieser Stelle relativ ungeschützt sind und es den Angreifern besonders leicht machen. Die sogenannte Autostart-Funktion durchsucht in der Standardeistellung von Windows direkt nach dem Einstecken des USB-Sticks den Datenträger nach der Datei autorun.inf in der steht, wie mit dem Stick vorgegangen werden soll. Findet sich in dieser Datei eine Anweisung, ein auf dem Stick befindliches Programm zu starten, wird dieses meist ohne Nachfrage von Windows gestartet. Ist das so gestartete Programm bösartig, ist der Befall des Computers schon erfolgt.

Die bekanntesten Fälle von Würmern, die den USB-Port als Einfallstor zum Computer verwendet haben sind der Conficker Wurm, der US-Militär-Computer via USB-Stick befallen hat oder aber auch der als Google-Hack bekannte Wurm, der viele Unternehmen in den USA infiltrierte und zumindest teilweise über USB-Sticks eingeschleppt wurde.