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Malware Details

Viren, Computerviren

Computerviren sind keine eigeneständigen Programme, es sind vielmehr Programmteile. Ein Computervirus kann sich selbst vervielfältigen. Dabei fährt er "huckepack" in Dateien oder Programmen mit und er beinhaltet zumeist eine Schadfunktion.

Der Name Virus kommt bei diesen "Schädlingen" nicht von ungefähr:

Wie sein Vorbild in der Natur ist der Computervirus nicht Selbständig. Biologische Viren befallen Zellen, schleusen ihr Erbmaterial in die Zelle ein und nutzen sie um sich zu vermehren. Genau so macht es auch der Computervirus. Er befällt ein Programm, Makro oder Script, schleust seinen eigenen Programmcode in den Wirt ein und sobald dieser ausgeführt wird, wird der Code des Computervirus mit ausgeführt. So kann sich der Computervirus wie sein Vorbild in seinem Wirt vermehren und ihn "krank" machen.

Verbreitung von Computerviren:

Disketten

Als es das Internet in seiner jetzigen Form noch nicht gab, erfolgte der Datenaustausch zwischen Computern hauptsächlich über Disketten. Computerviren nisteten sich entweder im Bootsektor der Diskette (Bootviren) ein oder eben in den darauf gespeicherten Programmen. Wurde eine Diskette auf einem anderen Computer ins Laufwerk geschoben, kopierte er sich auf den Bootsektor der Fesplatte des Computers und konnte dort warten bis weitere Disketten eingelegt wurden, welche er dann ebenfalls befiel.

Internet

Heute verbreiten sich Computerviren hauptsächlich übers Internet. einige werden mit Programmen per E-Mail verschickt. Dabei handelt es sich oft um Spassprogramme oder lustig Powerpoint-Präsentationen (mit Makroviren) die sich einfach versenden lassen. Häufig verbergen sich Computerviren in Programmen, die über Tauschbörsen oder im Usenet verbreitet werden.

USB-Sticks / Flasspeicher

Eine regelrechte Renaissance erlebten die klassischen Viren mit der immer grösser werdenden Verbreitung von Flashspeichern und USB-Sticks.

Schäden durch Computerviren

Auf nicht oder nur schlecht geschützten Computersystemen und auch abhängig vom eingesetzten Betriebssystem können Computerviren unterschiedliche Schäden anrichten:

  • Datenverlust: Computerviren können Dateien verändern oder löschen. Dabei kommt es auch vor, dass nicht nur einzelne Dateien sondern wesentlich mehr gelöscht wird.
  • Hardwareschäden: In der heutigen Zeit nur noch selten, aber durch verändern von Treibern oder Treiberparametern ist das zumindest theoretisch möglich.
  • Privatsphäre: Es ist möglich, Personen und deren Computer mittels Viren auszuspähen.
  • Ressourcen: Viren können Rechenzeit und Speicher verbrauchen, das System verlangsamen oder komplett stilllegen. Die wirtschaftlichen Schäden, die entstehen, wenn Menschen nicht arbeiten können, weil ihr Arbeitsgerät nicht funktioniert können immens sein.