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Antivirensoftware

Antivirensoftware

Sophos Antivirus Home Edition: Kostenloser Antivirus für Mac

Antiviren-Spezialist Sophos hat ein völlig kostenloses Antivirenprogramm für den Mac veröffentlicht. Die Antivirensoftware, die auf den Namen Sophos Antivirus Home Edition hört enthält alles, was ein Antivirenprogramm enthalten muss: Echtzeitschutz, Quarantäne, eine Heuristik, die verdächtiges Verhalten von Anwendungen erkennen soll, Autostart-Schutz und regelmäßige Updates sollen künftig vollkommen kostenlos den Mac von kostenbewussten Usern frei von Computerviren, Computerwürmern und Trojanern halten. Weiterhin verspricht Sophos auf seiner Seite, dass Shopos Antivirus Home Edition fast komplett im Hintergrund laufen wird. (Fast) keine nervigen Popup-Meldungen werden den User stören und der Mac soll auch nicht durch den Einsatz der Antivirensoftware langsamer werden, ein Versprechen, das so manch ein Hersteller von Virenscannern gemacht, aber nicht eingehalten hat.

Natürlich handelt es sich bei kostenlosen Virenscanner um eine reine Antimalware Software. Eine Firewall, die Hacker und kontaktfreudige Software in Schach halten soll und ein Antispam-Modul, wie es in einigen anderen Antiviren-Suites enthalten ist, fehlt der kostenlosen Antivirensoftware von Sophos. Aber bei kostenlosen Antivirenprogrammen ist das schließlich völlig normal. Im Gegenteil. In der Windows-Welt findet man auch kostenlose Antivirenprogramme, aber die blenden zum Teil sogar regelmäßig Werbung ein - und von regelmäßiger Werbung war auf der Website von Sophos keine Rede.
Auf der deutschen Seite von Sophos konnten wir das Produkt noch nicht entdecken. Wer das Antivirenprogramm also nutzen möchte, muss mit der englischsprachigen Version Vorlieb nehmen und diese auch von den US-Servern des Unternehmens herunterladen.

Kaspersky legt Server lahm

Die Pannenserie bei Kaspersky scheint kein Ende zu nehmen. Ein am Wochenende erschienenes Signaturupdate legte offenbar viele von Kaspersky Antivirus Enterprise Software geschützte Server lahm. Bei den betroffenen Servern soll die Prozessorlast nach einem automatischen Virensignatur-Update vom Wochenende auf bis zu 100% angestiegen sein. Viele Server waren offenbar dabei nicht mehr bedienbar. Kaspersky stellte zunächst eine Anleitung online, die aufzeigt, wie sich die Inzwischen ist aber ein neues Signaturupdate heraus gekommen, das auf Kaspersky Antivirus Enterprise keine Probleme mehr verursacht. Wer also auf seinem Server noch Problem hat, sollte schnellstmöglich ein Update der Virensignaturen vornehmen.

Panda Antivirus jetzt auch für Mac

Antivirus for MACNach Kaspersky, Macafee, Sophos, Symantec, Bit Defender und anderen hat nun auch Panda Security ein Antiviren-Paket für Mac OS X auf den Markt gebracht. Das neue Panda Antivirus for Mac soll nicht nur den heimischen Mac sicher machen, es soll auch auf iPhone iPad und iPod dafür sorgen, dass das system zumindest virtuell wasserdicht wird. Wie sich der Gebrauch der Antivirensoftware in der Prozessorlast des Systems niederschlägt verrät der Hersteller nicht. Neben Schädlingen für den Mac soll die Antivirensoftware aber auch Malware, die für Windows-Computer bestimmt ist herausfiltern.

Bislang galt der Mac durch seine geringe Verbreitung als relativ sicher vor Viren, Würmern und Trojanern, aber der Boom der Apple-Geräte besonders auch der iPhones, iPods und iPads machen diese Plattform aber immer attraktiver für Kriminelle, sodass effektiver Schutz der Systeme immer notwendiger erscheint. Das belegen auch die Zahlen der Malware für Mac-Betriebssysteme die entdeckt werden. Zur Zeit seien Panda Security an die 5000 verschiedene Malware-Typen bekannt, jeden Monat kämen 500 neu dazu. Auch die Zahl der im OS X gefundenen Sicherheitslücken steige immer schneller an und auch darauf solle man vorbereitet sein.

Pandas Preisgestaltung können wir allerdings nicht nachvollziehen. Laut einem Bericht auf zdnet.de kostet die Antivirensoftware in den USA so viel in US-Dollar, wie sie hier in Euro kostet: 49,95. Beim derzeitigen Dollarkurs ist das für Europäer ein Aufschlag von über 30%, der zumindest bei uns einen schalen Beigeschmack hinterlässt.

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