Mobile Malware

Neue ZitMo-Variante auf dem Vormarsch!

Längst nicht mehr sind nur PC-Nutzer von Angriffen aus dem Web betroffen. Auch Smartphone-Besitzer sehen sich immer häufiger diesen Gefahren gegenüber. Eine bereits bekannte Schad-Software nennt sich Zeus-in-the-Mobile, kurz ZitMo, und kommt in der neuesten Version besonders unscheinbar daher. So tarnt sie sich als AntiVirus-App, weshalb es mittlerweile schon viele Betroffene zu beklagen gibt. Betroffen sind in erster Linie Android-Smartphones.

ZitMo-Version tarnt sich als antiviren App

Immer wieder schaffen es Kriminelle, neue Schadsoftware für Smartphones zu entwickeln, die teilweise horrenden finanziellen Schaden bei den jeweiligen Opfern verursachen können. Die neueste Ausführung der ZitMo-Anwendung tarnt sich unter dem Deckmantel der "Android Security Suite Premium", was wohl mit der Hauptgrund zu sein scheint, weshalb schon so viele Personen auf die Masche hereingefallen sind. Das gefährliche an dieser Software ist es, das alle eingehenden Kurzmitteilungen auf sensible Daten hin untersucht und selbige dann an einen Remote-Server weitergeleitet werden. Darüber hinaus kann der Kriminelle Befehle an das Smartphone senden, die dann das Löschen von Programmen veranlassen können. Bereits im Juli des vergangenen Jahres stellte eine ZitMo-Variante die Mobilfunk-Welt auf den Kopf. Anfangs wusste man nicht mit diesem Problem umzugehen. Die Kriminellen machen es sich hierbei zunutze, dass Sicherheitslösungen für Smartphones gegenwärtig noch nicht so ausgereift scheinen, wie dies beispielsweise im PC-Sektor der Fall ist. Viele Nutzer sind sich der Gefahr darüber hinaus nicht bewusst. Der Zugriff auf die besagten Kurzmitteilungen wird allerdings nur dann möglich, wenn man die entsprechende App aus dem Store des jeweiligen Anbieters von Android-Geräten herunterlädt. Bis eine Lösung gefunden wird, sollte man sich demnach die ausgewählten Programme zwei Mal anschauen.